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Haltung

Anti-Trafficking-Policy: Warnsignale und Meldewege

Von Marie, Gründerin von Ultimate Escorts Models · Aktualisiert · Lesezeit ca. 9 Min. · 1772 Wörter
Kurz beantwortet

Wir arbeiten nur mit Frauen ab 21, die aus eigenem Willen bei uns sind. Bei jedem Hinweis auf Zwang, Abhängigkeit oder Ausbeutung stoppen wir die Zusammenarbeit, bieten Hilfe an und schalten bei akuter Gefahr die Polizei ein. Hilfe gibt es rund um die Uhr: in Deutschland unter 116 016, in Österreich und der Schweiz bei spezialisierten Stellen.

Menschenhandel und Ausbeutung gibt es, auch im gehobenen Segment, auch dort, wo alles nach Luxus aussieht. Wer in dieser Branche eine Agentur führt, trägt Verantwortung dafür, genau hinzusehen. Auf dieser Seite steht, wofür wir stehen, woran du Zwang erkennst, ob bei dir selbst oder bei einer anderen Frau, und wohin du dich wenden kannst. Die Kontakte haben wir im Oktober 2026 geprüft.

Akute Gefahr

Wenn du oder jemand anderes in akuter Gefahr ist, ruf sofort die Polizei: 110 in Deutschland, 133 in Österreich, 117 in der Schweiz. Der europäische Notruf 112 funktioniert in allen drei Ländern.

Wofür stehen wir beim Thema Menschenhandel?

Wir dulden keinen Zwang, keinen Druck und keine Ausbeutung, weder durch Kunden noch durch Dritte noch in unserem eigenen Team. Wer bei uns arbeitet, ist mindestens 21 Jahre alt, hat sich selbst entschieden und kann jederzeit aufhören.

Freiwilligkeit ist für uns keine Formel im Vertrag, sondern etwas, das wir im Gespräch und im Alltag prüfen. Eine Frau, die von jemand anderem zu uns geschickt wird, die nicht allein sprechen darf oder deren Geld jemand anderes einsammelt, ist nicht freiwillig hier, egal was sie sagt. Für uns endet in diesem Moment die geschäftliche Beziehung, und es beginnt die Frage, wie wir helfen können.

Was verstehen wir unter Menschenhandel und Zwang?

Von Menschenhandel sprechen wir, wenn jemand eine Person anwirbt, befördert, weitergibt oder unterbringt, um sie auszunutzen, und dabei ihre Zwangslage, Hilflosigkeit oder Abhängigkeit ausnutzt. Gerade bei sehr jungen Frauen schauen wir besonders genau hin.

Zwang sieht selten aus wie in Filmen. Häufig beginnt er mit Zuneigung oder Hilfsbereitschaft: ein Partner, der Geldsorgen hat und vorschlägt, „nur für eine Weile“ so zu arbeiten. Ein Bekannter, der eine Reise bezahlt und danach eine Schuld daraus macht. Eine Agentur, die einen Vorschuss gibt, der nie abbezahlt ist. Man nennt die erste Form auch Loverboy-Methode. Aus Abhängigkeit wird Kontrolle, und aus Kontrolle wird Ausbeutung.

Wie stellen wir sicher, dass jede Frau freiwillig bei uns ist?

Wir sprechen mit jeder Bewerberin allein, prüfen ihr Alter persönlich, behalten nie Dokumente ein, verlangen kein Geld und rechnen nur mit ihr selbst ab. Wer für jemand anderen spricht oder Geld für eine andere Frau entgegennehmen will, bekommt keine Zusammenarbeit.

  • Gespräch unter vier Augen: Das vertrauliche Gespräch führen wir nur mit der Bewerberin, ohne Begleitung, die mithört.
  • Alter: nur ab 21, persönlich geprüft anhand des Ausweises.
  • Keine Schulden: keine Vorabkosten, keine Vorschüsse, nichts, was zurückgezahlt werden müsste.
  • Geld nur an sie: Abrechnung bargeldlos und ausschließlich mit der Frau selbst, nie mit Partnern, Freunden oder Vermittlern.
  • Dokumente bleiben bei ihr: Pass, Ausweis und Telefon behält jede Frau selbst, immer.
  • Nein ohne Folgen: Jede Anfrage darf abgelehnt, jede Pause genommen und die Zusammenarbeit jederzeit beendet werden.
  • Ansprechbarkeit: Eine feste Ansprechpartnerin, mit der sie über alles reden kann, auch über Druck aus dem privaten Umfeld.

Welche Warnsignale sollten Bewerberinnen kennen?

Warnsignale für Bewerberinnen sind vor allem Kosten oder Schulden zu Beginn, die Bitte um Pass oder Ausweis, bezahlte Reisen mit späterer Rechnung, unklare Arbeitsorte und Druck durch einen Partner oder Bekannten. Jedes dieser Zeichen allein reicht, um abzubrechen.

Achte auf diese Zeichen
  • Du sollst für Fotos, Werbung, Unterkunft oder Reise vorab zahlen oder bekommst einen Vorschuss, der „später verrechnet“ wird.
  • Jemand möchte deinen Pass oder Ausweis „aufbewahren“.
  • Dir wird eine Arbeit im Ausland angeboten, Reise und Wohnung werden gestellt, aber niemand sagt dir genau, was du dort tun sollst.
  • Dein Partner oder eine Bekanntschaft drängt dich zu dieser Arbeit oder will dein Geld verwalten.
  • Du sollst dein Telefon abgeben oder darfst mit niemandem über die Arbeit reden.
  • Dir werden feste Summen versprochen, die viel zu gut klingen.
  • Du hast Angst vor den Folgen, wenn du Nein sagst.

Wenn dir eines davon bekannt vorkommt, musst du nicht allein entscheiden, was du tust. Fachberatungsstellen beraten kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym, auch wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Situation schon „schlimm genug“ ist.

Welche Warnsignale können Kunden, Freunde und andere bemerken?

Dritte erkennen Zwang oft daran, dass eine Frau nicht frei sprechen kann, jemand anderes für sie verhandelt oder das Geld nimmt, sie keinen Zugriff auf Papiere oder Telefon hat, ängstlich wirkt oder nicht weiß, wo sie gerade ist.

  • Eine andere Person organisiert die Termine, spricht für sie oder wartet in der Nähe.
  • Sie wirkt verängstigt, erschöpft, eingeschüchtert oder hat Verletzungen, die sie nicht erklären möchte.
  • Sie kennt die Stadt oder Adresse nicht, an der sie sich befindet, und wechselt häufig den Ort.
  • Sie darf das Geld nicht behalten oder muss es sofort abgeben.
  • Sie wirkt deutlich jünger als 18.
  • Sie spricht kaum die Landessprache und hat niemanden, an den sie sich wenden kann.

Wenn du so etwas beobachtest, bring dich nicht selbst in Gefahr und stelle niemanden zur Rede. Merk dir, was du gesehen hast, und wende dich an die Polizei oder an eine der Stellen weiter unten. Bei Verdacht auf Minderjährigkeit oder akute Gewalt ruf sofort die Polizei.

Was tun wir im Verdachtsfall?

Im Verdachtsfall stoppen wir sofort alle Buchungen, sprechen die Frau allein und in Ruhe an, bieten ihr Kontakt zu einer Fachberatungsstelle an und informieren bei akuter Gefahr oder bei Minderjährigen die Polizei. Sie wird zu nichts gedrängt, auch nicht zu einer Anzeige.

  1. Stopp: Keine weiteren Buchungen, keine Weitergabe von Anfragen, bis die Lage geklärt ist.
  2. Gespräch: Allein, ohne Begleitperson, ohne Vorwürfe. Wir fragen, wie es ihr geht und was sie braucht.
  3. Hilfe anbieten: Wir nennen ihr Fachberatungsstellen in ihrer Sprache und Region und helfen beim ersten Kontakt, wenn sie das möchte.
  4. Polizei: Bei akuter Gefahr, bei Gewalt oder wenn eine Person minderjährig sein könnte, informieren wir die Polizei.
  5. Kunden und Dritte: Kunden, die auf Zwang hinweisen oder ihn ausnutzen, werden gesperrt. Hinweise auf Täter geben wir an die zuständigen Stellen.
  6. Dokumentation: Wir halten fest, was wir beobachtet haben, damit es später verwendet werden kann, wenn sie sich dafür entscheidet.

Ihr Schutz geht dabei vor jedem geschäftlichen Interesse. Wenn wir im Zweifel lieber einmal zu viel nachfragen, nehmen wir in Kauf, dass sich jemand zu Unrecht verdächtigt fühlt.

Wo kannst du einen Verdacht melden oder Hilfe bekommen?

In Deutschland hilft das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr unter 116 016, Fachberatungsstellen findest du über den KOK e. V. In Österreich erreichst du die Menschenhandel-Hotline des Bundeskriminalamts und LEFÖ-IBF, in der Schweiz ACT212 und die FIZ.

Meldewege und Beratung, geprüft im Oktober 2026
LandStelleKontakt
DeutschlandPolizei / Notruf110 / 112
DeutschlandHilfetelefon Gewalt gegen Frauen, auch bei Menschenhandel, rund um die Uhr, kostenlos, anonym, in 18 Sprachen116 016, Chat und E-Mail über die Website
DeutschlandKOK e. V., Netzwerk der Fachberatungsstellen gegen Menschenhandel, mit Liste der Beratungsstellen nach BundeslandÜber die Website
ÖsterreichPolizei / Notruf133 / 112
ÖsterreichMenschenhandel-Hotline des Bundeskriminalamts, rund um die Uhr+43 677 61 34 34 34, menschenhandel@bmi.gv.at
ÖsterreichLEFÖ-IBF, Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels, Wien+43 1 796 92 98, ibf@lefoe.at
SchweizPolizei / Notruf117 / 112
SchweizACT212, nationale Meldestelle gegen Menschenhandel, Meldung auch anonym0840 212 212
SchweizFIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration, Zürich+41 44 436 90 00, contact@fiz-info.ch

Die Beratungsstellen arbeiten unabhängig von der Polizei. Ein Gespräch dort bedeutet nicht, dass du Anzeige erstatten musst. Du kannst dich auch melden, wenn du nur eine Einschätzung brauchst.

Wie meldest du uns einen Verdacht?

Einen Verdacht kannst du uns vertraulich an contact@ultimate-escort-models.com melden, als Model, Kundin oder Kunde oder als außenstehende Person. Du musst deinen Namen nicht nennen, und wir handeln nach den Schritten auf dieser Seite.

Schreib so konkret wie möglich: wann, wo, was du beobachtet hast und unter welchem Namen oder Profil die betroffene Person auftritt. Wenn du selbst betroffen bist und nicht sicher schreiben kannst, wende dich lieber direkt an eine der Stellen oben. Bei akuter Gefahr ist die Polizei immer der erste Weg, nicht wir.

Kontakt: contact@ultimate-escort-models.com. Wie wir allgemein mit Sicherheit umgehen, steht im Sicherheitsstandard.

Wie gehen die Behörden mit Menschenhandel um?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen Polizei und Justiz Hinweisen auf Menschenhandel und Zwang nach, und die Fachberatungsstellen unten begleiten dich dabei, wenn du das möchtest. Wie das im Einzelnen geregelt ist, erklären dir diese Stellen in Ruhe; die Quellen am Ende der Seite führen dich zu den Texten.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Behörde und eine Beratungsstelle vor Ort.

Häufige Fragen

Muss ich zur Polizei gehen, wenn ich mich an eine Beratungsstelle wende?

Nein, du musst nicht zur Polizei gehen, wenn du dich an eine Fachberatungsstelle wendest, denn diese Stellen arbeiten unabhängig von der Polizei und beraten vertraulich. Ob du Anzeige erstattest, entscheidest allein du, und das Gespräch dort hilft dir, in Ruhe zu überlegen, was du möchtest. Du kannst dich auch melden, wenn du nur eine Einschätzung brauchst.

Was passiert, wenn mein Partner mich zu dieser Arbeit drängt?

Dann ist es keine freie Entscheidung, und wir beginnen keine Zusammenarbeit, weil wir nur mit Frauen arbeiten, die aus eigenem Willen bei uns sind. Wir nennen dir Beratungsstellen, die dir kostenlos und vertraulich helfen können, ohne dass du dich sofort festlegen musst. Auf Wunsch bleibt das Gespräch dort anonym, auch wenn du unsicher bist.

Kann ich anonym einen Verdacht melden?

Ja, du kannst einen Verdacht anonym melden. Bei uns geht das per E-Mail ohne Namen an contact@ultimate-escort-models.com, in der Schweiz bei ACT212, in Österreich bei der Menschenhandel-Hotline des Bundeskriminalamts und in Deutschland beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 116 016. Schreib so konkret wie möglich, wann und wo du etwas beobachtet hast.

Arbeitet ihr mit Frauen, die nicht Deutsch sprechen?

Ja, wenn wir uns zuverlässig verständigen können, arbeiten wir auch mit Frauen zusammen, die nicht Deutsch sprechen. Wir achten dann besonders darauf, dass niemand anderes für die Bewerberin spricht oder übersetzt, der ein eigenes Interesse haben könnte, denn das vertrauliche Gespräch führen wir nur mit ihr allein. Beratungsstellen nennen wir dir bei Bedarf in deiner Sprache.

Was tut ihr, wenn ein Kunde auf Zwang hinweist?

Wir nehmen jeden Hinweis ernst, stoppen betroffene Buchungen und gehen dem nach, bevor es weitergeht. Kunden, die auf Zwang hinweisen oder ihn ausnutzen, werden gesperrt, und Hinweise auf Täter geben wir an die zuständigen Stellen. Das Gespräch mit der betroffenen Frau führen wir allein und ohne Vorwürfe, und bei akuter Gefahr informieren wir die Polizei.

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